"Crossmediales Publizieren mit TUSTEP" - Ein Workshop der International TUSTEP User Group

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Nachstehend finden sich die Inhalte eines Workshops, der von Ute Recker-Hamm und Matthias Schneider im Rahmen der dritten Jahrestagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" am 7. März 2016 in Leipzig gehalten wurde.

TO DOs
  • Workshop auf verschiedene Unterseiten aufteilen? s. DHd 2015: DHd2015
  • neu gesetztes Handout einfügen
  • XML-Dateien einfügen
  • TF-Version der XML-Daten einfügen
  • Abschnitt XML-Daten im TUSTEP-Editor?
  • Ausführungen zum crossmedialen Publizieren/single source?
  • Präsentation zu TUSTEP/ITUG?

Überblick über TUSTEP

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1. Informationsquellen

1.1 Im TUSTEP-Installationsordner

  • Handbuch.pdf - Handbuch und Referenz (Stand 2016), ab S. 1422 Dokumentation der Neuerungen der Version 2016 gegenüber der Version 2014
  • Config.pdf - Installationsanleitung für die drei unterstützten Plattformen Windows, Mac OS und Linux
  • Satzmakro.pdf - Beschreibung des Satzmakros *SATZ

1.2 Online


2. Wichtige Befehle für den Umgang mit TUSTEP

Hinweis: Alle Befehle dieser Zusammenstellung sind stark vereinfacht und auf den Workshop abgestimmt; für eine umfassende Darstellung sind das Handbuch oder die Hilfe zu konsultieren.

2.1 Kommandoebene (Gib Kommando >)

Hinweis: Eckige Klammern kennzeichnen Funktionstasten, spitze Klammern variable Eingaben (z.B. Dateinamen), ggf. sind alternative Möglichkeiten angegeben.

[F4] oder [ESC] oder #BEENDE – TUSTEP beenden
[F9] oder [PAGE UP] – rückwärts Blättern in der Liste der letzten Befehle
[F10] oder [PAGE DOWN] – vorwärts Blättern in der Liste der letzten Befehle
#ANMELDE,<Dateiname> – Vorbereiten einer Datei zum Lesen im TUSTEP-Editor
#ANMELDE,,<Dateiname> – Vorbereiten einer Datei zum Schreiben im TUSTEP-Editor
#EDIERE,<Dateiname> – Datei im TUSTEP-Editor aufrufen
#TUE,<Programmname> – Ausführen eines Benutzer-entwickelten Programms
#HILFE – Aufruf der TUSTEP-Hilfe
*D – Dateimanager aufrufen
#EDIERE,DE=+ – Zurücksetzen der Editoreinstellungen auf die Grundeinstellung

2.2 Editor (Gib Anweisung >)

2.2.1 Grundlegende Anweisungen (Standardeinstellungen)


[F1] oder ZA – Zeige den Dateianfang
[F2] oder ZE – Zeige das Dateiende
[F3] oder Z – Zeige die nächste Fundstelle einer Suchanweisung (s.u.)
[F4] oder [ESC] oder B – Beende den Editor (und kehre auf die Kommandoebene zurück)
[F5] oder ZU* – Zeige die Umgebung der zuletzt aktiven Zeile
[F6] oder D? – Gib eine Liste der zuletzt geöffneten Dateien
[F7] oder ZB* – Zeige bis zur zuletzt aktiven Zeile
[F8] oder ZA* – Zeige ab der zuletzt aktiven Zeile
[F9] oder G+ – Gib die letzte Editoranweisung (rückwärts)
[F10] oder G- – Gib die letzte Editoranweisungen (vorwärts)
GG – Gib eine Liste der letzten Editoranweisungen
[F11] oder M1 – Teile den Bildschirm in zwei Teilfester (sofern nicht bereits geschehen) und aktiviere den ersten
[F12] oder M2 – Teile den Bildschirm in zwei Teilfester (sofern nicht bereits geschehen) und aktivere den zweiten
M0 – Hebe die Bildschirmteilung auf

[SHIFT]+[RETURN] – Springe in die Anweisungszeile und übernehme alle Änderungen auf dem Bildschirm in die Datei
[CTRL]+R – Verwerfe alle Änderungen auf dem Bildschirm

C – Liste aller benutzerspezifischen Farbeinstellungen
C1 – Aktiviere den Satz 1 der benutzerspezifischen Farbeinstellungen
C0 – Deaktiviere alle benutzerspezifischen Farbeinstellungen

2.2.2 Zeigeanweisungen


Z,,,|<p>| – Zeige Vorkommen der Zeichenfolge zwischen den Separatorzeichen in ihrem vollen Kontext
ZN,,,|<p>| – Zeige Vorkommen der Zeichenfolge zwischen den Separatorzeichen in eingeschränktem Kontext (= »Zeige nur ...«)
Z,,,|<{0}/p>| – Beispielhafte Zeigeanweisung unter Verwendung eines Musters (=Pattern)
[CTRL]+[K] anschließend [BLANK] – Übersicht über das Pattern matching
GGZ – Gib eine Liste der letzten Zeigeanweisungen


2.2.3 Austauscheanweisungen


A,,,|<p>|<p rend=”indent”>| – Beispielhafte Austauscheanweisung, in der die erste Zeichenfolge durch die zweite ersetzt wird
GGA – Gib eine Liste der letzten Austauscheanweisungen

2.2.4 Anweisungen für den Umgang mit Elementnamen (Tags)

TL – Liste der verwendeten Tags
TLH – Hierarchische Liste der verwendeten Tags
TP – Prüfe die Editordatei auf Wohlgeformtheit im XML-Sinne


XML-Daten im TUSTEP-Editor


?????

Satz (PS-/PDF-Herstellung)

Ziel: Herstellung einer Druckvorlage im Postscript- bzw. PDF-Format
Notwendiger Zwischenschritt: Umformung des TEI-XML mittels TUSCRIPT


Satz = Substantiv zu setzen:
»
bei buchdruckern die gegossenen buchstaben aus den fächern ihres kastens herausnehmen und in silben,
wörter, zeilen und seiten zusammen setzen.«
(Deutsches Wörterbuch, Bd. 16, Sp. 658f., Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, 16 Bde. in 32 Teilbänden, Leipzig 1854–1961.
Quellenverzeichnis Leipzig 1971. Online: http:www.woerterbuchnetz.de.)

Begriffsverständnis im Rahmen des Workshops:
»Setzen = Herstellung von Druckvorstufen mit typographischen Gestaltungsmöglichkeiten (Zeichen, Abbildungen, Weißraum), ›Formatierung‹, Layout-Herstellung«

Eigenschaften von TUSTEP-Satz:
  • Werksatzsystem: »Ein Werksatzsystem verfolgt nicht den Ansatz des interaktiven Arbeitens im Umbruch (wysiwyg [= what you see is what you get, MS]), sondern der regelbasierten Verarbeitung vorstrukturierter Texte. Das regelbasierte Arbeiten führt zu hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Umbruchleistungen von mehreren 100.000 Seiten pro Minute sind möglich.« (Ott, Tobias: Crossmediales Publizieren im Verlag, Berlin 2014, S. 116)
  • Verarbeitung von nicht-lateinischen Alphabeten: Griechisch, Koptisch, Hebräisch, Arabisch, Russisch, Phonetisch
  • Darstellung von diversen Sonderzeichen inklusive Kombinationen, auch wenn diese nicht als eigene Glyphe im Font enthalten sind
  • XML first und XML last sind möglich (XML first = »Bezeichnung für diejenigen Publikationsworkflows, bei denen die Autorendaten zuerst nach XML überführt werden und anschließend in den Satz und die übrigen Ausgabekanäle gegeben werden.« Ott 2014, S. 146; XML last = »Beschreibt einen Publikationsworkflow, bei dem die XML-Daten erst nach Abschluss der Satzarbeiten aus den Satz- oder Druckdaten konvertiert werden.« Ott 2014, S. 147)

#SATZ vs. *SATZ: TUSTEP bietet zwei unterschiedliche Module zur Herstellung von Druckvorstufen:
  • #SATZ (Prof. Dr. Wilhelm Ott, Tübingen) ist extrem leistungsfähig (s. Tabelle), verfügt über eine native Steuersyntax, die nicht auf Tags ausgerichtet ist (z.B. #/+ statt <i> ). Benutzung von Tags ist möglich, werden vom Benutzer entsprechend definiert. Vielzahl von Optionen determiniert Lernaufwand.
  • *SATZ (Dr. Friedrich Seck, Tübingen) ist eine für Einsteiger gedachte Version des #SATZ-Programms mit reduziertem Leistungsumfang und vordefinierten Tags sowie Spezifikationsmöglichkeiten zur Schriftart, Seiteneinstellungen u.ä.m.

Kurzvergleich *SATZ vs. #SATZ

Eigenschaft
*SATZ
#SATZ
Codierungen
XML-Tags
native Codes, XML-Tags
Anwendungen
Monographien, Sammelbände, Hausarbeiten, Rohsatz, Webservices (1)
zusätzlich Editionen mit bis zu neun Apparaten, Marginalia, zeilensynoptische Ausgaben
Aufruf
Kommandozeile/Skript oder GUI
Kommandozeile/Skript
Lernkurve
sehr flach (2)
steilere Lernkurve (3)
Textelemente
Fließtext, Inhaltsverzeichnis, Fußnoten, Register, mehrspaltiger Satz, Einschaltungen, Brüche, Akkoladen
zusätzlich weitere Diversa, z.B. kritische Apparate
Tabellen
Empfehlung: Nutzung des Tabellensatzmakros von Christian Moser
zum Tabellensatzmakro s. Link
Farben
vordefinierte Tags für Schriftfarben
native Steueranweisungen
Abbildungen
möglich bei Verwendung nativer #SATZ-Codes
möglich bei Verwendung nativer #SATZ-Codes
Schriften
7 vorgegebene Fonts (4)
Einbindung eigener OTF-, TTF, Type1-Fonts möglich
Fazit
schnell zu erlernen und einfach zu bedienen, für viele Anwendungsbereiche ausreichend; abgeschlossener als #SATZ
für komplexe und umfangreiche Projekte; spielt insb. in Kombination mit anderen TUSTEP-Modulen Stärken aus

Hinweise:
  1. Viele der nativen TUSTEP-Satz-Steuerzeichen können auch bei *SATZ verwendet werden. Soll das Dokument allerdings mit Hilfe des Modus ›Export‹ als RTF exportiert werden, sind im Sinne der besseren Kompatibilität lediglich die in der *SATZ-Dokumentation erlaubten Tags vorgesehen. Für Details s. Satz-Beschreibung ›Modus Export‹.
  2. Die Beschreibung des Standardmakros *SATZ umfasst lediglich 27 Seiten (Bearbeitungsstand: 28.01.2016).
  3. Für die Benutzung des Programms #SATZ sind mehrere Verarbeitungsschritte vorzunehmen, welche dem Benutzer beim Standardmarko *SATZ abgenommen werden.
  4. Times, Newton, Palatino, Helvetica, Helvetica-Narrow, New Century Schoolbook, Bookman-Light.

Allgemeiner Hinweis:
Für den Satz von kritischen Editionen ist das #SATZ-Programm zu benutzen. Im Workshop wird lediglich aus didaktischen Gründen auf *SATZ zurückgegriffen.

Beispiele für Produktiveinsatz von *SATZ:
Balogh, Elemér (Hrsg.): Schwabenspiegel-Forschung im Donaugebiet. Konferenzbeiträge in Szeged zum mittelalterlichen Rechtstransfer deutscher Spiegel. Ius saxonico-maideburgense in Oriente, Bd. 4. Berlin/Boston 2015. [Satz: Wieland Carls, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.]

Bily, Inge; Carls, Wieland; Gönczi, Katalin: Sächsisch-magdeburgisches Recht in Polen. Untersuchungen zur Geschichte des Rechts und seiner Sprache. Ius saxonico-maideburgense in Oriente, Bd. 2. Berlin/Boston 2011. [Satz: Wieland Carls, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.]

Vorgehen bei der genannten Reihe:
Preprocessing der Daten (u.a. Auflösung von Literatursiglen), Benutzung hierarchischer Makrodefinitionen, Mischung von ein- und zweispaltigem Satz, Ergänzung der Parametereinstellungen (Seitenformat, Silbentrennlisten), Nutzung der *SATZ-Tags, -Oberfläche und -Verarbeitung.

3.2 Preprocessing mit TUSCRIPT


Vorgehen: beide TEI-Dateien in eine gemeinsame TUSTEP-Datei umwandeln (= konvertieren), anschließend TEI-Markup in Markup das *SATZ-Moduls konvertieren bzw. Markup, das nicht abgebildet werden soll, löschen. Zum Ausführen des Satzvorgangs entweder Benutzung des vorgefertigten Aufrufs inklusive der dabei gegebenen Spezi-
fikationen oder Aufruf der *SATZ-GUI zur Festlegung eigener Einstellungen.

Routine: satzprep.m
Aufruf auf der Kommandoebene inkl. Spezifikationen:
$?$satzprep.m,<quelle1>,<quelle2>,<briefsatz>,<par>,<sch>,<gui>
 
Aufruf unter Beibehaltung aller Voreinstellungen:
$?$satzprep.m
 
Aufruf mit voreingestellten Optionen:
$?$satzprep.m,b1 tei.xml,b2 tei.xml,briefsatz.tf,a4ms,schoolbook,nein


3.2.1 einige verwendete Makrofunktionen und Makroanweisungen


ERROR/STOP Fehlerhalt, wenn nachfolgende Anweisung scheitert und Beendigung der Makroausführung
CREATE: Einrichten (anlegen bzw. anmelden) von Dateien
FILE: Anweisungen zum Einlesen von Dateiinhalten in eine Variable bzw. zum Schreiben von Variableninhalten in Dateien
SECTION: Möglichkeit zur Gliederung von TUSCRIPTs (ähnlich wie Funktionen in anderen Programmiersprachen); werden definiert und anschließend an einer bzw. mehreren Stellen aufgerufen
EXCHANGE: Funktion zum Austauschen von Strings innerhalb von Variableninhalten; Defintion der auszutauschenden Zeichenfolgen mit BUILD X_TABLE
EXECUTE: Aufruf von TUSTEP- oder Systemkommandos innerhalb von TUSCRIPTs
PRINT: Ausgabemeldung ins Ablaufprotokoll

3.3 Arbeit mit *SATZ


Benutzerspezifische Einstellungen:
In der Datei SATZPATR.SEG kann der Benutzer eigene Dokument- und Formatvorlagen definieren bzw. bestehende Vorlagen an individuelle Präferenzen anpassen. Zum detaillierten Vorgehen hierbei s. ›Anhang 2: Eigene Satzparameter. Änderungen in *SATZ‹ der ›Beschreibung des Standard-Makros *SATZ‹. Zum Umgang mit Segmentdateien s. Link.
Beispiel: Aufruf mit Parametersatz »a4ms« aus der Datei SATZPATR.SEG mit individuellen Definitionen zu Satzspiegel, Abständen, Zeilendurchschuss...
*SATZ,QU=briefsatz.tf, MO=satz, PAR=a4ms, AUSF=s’d, SCH=schoolbook
Aufruf mit Parametersatz »a4ms2h« für zweispaltigen Satz mit den sonst gleichen
Definitionen wie bei »a4ms«:
*SATZ,QU=briefsatz.tf, MO=satz, PAR=a4ms2h, AUSF=s’d, SCH=schoolbook
Hinweis:
*SATZ ruft per default zwei Zieldateien im PS-Format auf, wenn keine anderen Angaben gemacht werden: a) Satzausgabe inklusive Satzprotokoll (s. Marginalia), b) Satzausgabe ohne Satzprotokoll.

3.4 Praktische Übungen


z.B. Aufruf der Preprocessingroutine mit automatischem Aufruf der Satzverarbeitung ohne GUI (s.o.)
Aufruf der Preprocessingroutine mit automatischem Aufruf der *SATZ-GUI zur Eintragung eigener Satzeinstellungen:
$?$satzprep.m,gui=ja
Benutzung bspw. der Dokumentvorlagen a5, a4ms und a4ms2h (zweispaltige Ausgabe)

Aufruf der Datei »briefsatz.tf« mit beiden vorprozessierten Briefen im Modus=EDIERE, Ergänzung/Variation des Textes (z.B. Einfügen von Titeln, Überschriften, Kolumnentiteln, Variation der Auszeichnungen und Fonts usw.), anschließend Aufruf der *SATZ-GUI und Start eines Satzlaufs

Werden in der *SATZ-GUI Dateien ausgewählt, so erfolgt die Bestätigung der Auswahl durch die Betätigung der Schaltfläche »zurück«.
Die in der *SATZ-GUI vorgenommenen Einstellungen werden automatisch für die Dauer der Sitzung gespeichert und können mit Klick auf die Doppelpfeile (<< bzw. >>) durchblättert werden. Anklicken des Sterns (*) ruft die Voreinstellungen wieder auf, ein Klick auf X löscht die aktuell angezeigte Einstellung auch im Speicher. Die Einstellungen können auch dauerhaft in der Datei TUSTEP.MCR gespeichert werden.


Hinweise:
Das Ablaufprotokoll ist per default zu Zwecken der Übersichtlichkeit portioniert und verlangt entsprechend »Leere Eingaben« zum Weiterblättern. -> RETURN; alternativ
mit ESCAPE Protokoll ohne weitere Unterbrechung durchlaufen lassen. Wird ein »Fehlerhalt« gemeldet, wird ebenfalls das Ablaufprotokoll angehalten. Diese Unterbrechung kann mit der ESCAPE-Taste aufgehoben werden.

Von TUSTEP nach EPUB: TUSTEP als Teil von Toolchains

Ziel: Herstellung eines EPUBs
  • notwendiger Zwischenschritt: Umformung des TEI-XML in HTML mithilfe von TUSCRIPT als Vorlage zur Weiterverarbeitung mit Calibre 2.52.0 (http://calibre-ebook.com/)
  • Je nach Zielgerät und Zielformat sind die Einstellungen entsprechend anzupassen.
  • Weiterverarbeitung mit Calibre in EPUB

Beispielskript: html4epub.m
Aufruf mit den Voreinstellungen:
$?$html4epub.m
Aufruf mit allen Spezifikationen & Voreinstellungen:
$?$html4epub.m,<quelle1>,<quelle2>,<ziel>
$?$html4epub.m,b1 tei.xml,b2 tei.xml,briefeepub.html

4.1 Praktische Übungen

  • Aufruf der Preprocessingroutine
  • Aufruf von Calibre
  • Import des Ziel-HTML, Konvertierung in EPUB
  • Variation der Konvertierung (Bilder hinzufügen, Schriftart, -größe ändern, Metadaten ergänzen)
  • Ergebnisbetrachtung auf Rechnern bzw. mobilen Endgeräten

TUSTEP als Publikationsserver

TUSTEP kann auf einem Webserver betrieben und aufgerufen werden, so dass die
Verarbeitung von CGI-Makros ermöglicht wird. Benutzeranfragen können dynamisch
verarbeitet und die Ergebnisausgabe individualisiert werden.

5.1 Beispiele für Dynamisierung der HTML-Ausgabe


Beispielskript: html.m
Aufruf mit den Voreinstellungen:
$?$html.m
Aufruf mit allen Spezifikationen & Voreinstellungen:
$?$html.m,<quelle1>,<quelle2>,<ziel>,<map>,<app>
$?$html.m,b1 tei.xml,b2 tei.xml,briefeepub.html

exemplarisch eingebaute Dynamisierungselemente:
  • Einbinden einer Open Street Map mit Referenzierung der in den Briefen erwähnten Orten (vorprozessiert); Spezifikation map
  • Einblenden/Ausblenden von Apparateinträgen, Spezifikation app
  • Hervorhebung von Strings/Patterns, die der Benutzer steuern kann (automatisch aufgerufenes TUSCRIPT-Fenster)

weitere Möglichkeiten zur Parametrisierung/Individualisierung:
  • unterschiedliche Darstellung der Apparate (Endnoten, ›Fußnoten‹, Marginalia, Inline)
  • unterschiedliche farbliche Hervorhebungen
  • unterschiedliche Fonts

5.2 Praktische Übungen


  • Aufruf der Verarbeitung html.m mit verschiedenen Einstellungen für die Spezifikationen
  • Variation der CSS-Regeln im Skript
  • Variation der Austauschtabellen zur Veränderung des HTML-Outputs
  • Testen der String-/Patternhervorhebung